KRAUSSCHÖNBERG
Based on the development of the historic city centre of Konstanz, we are proposing an organizing principle which allows variability and openness. A free flow of movement is possible. The staggered heights within the blocks shape a silhouette which, similar to the views towards the old town, creates depth of elevation.
HOUSE M HATTENHOFEN, GERMANY 2007 - 2008 CLIENT PRIVATE GROSS FLOOR AREA 250 M2 STRUCTURAL ENGINEER FISCHER & LEISERING INGENIEURE MAIN CONTRACTOR HOLZBAU HÖFER VALUE £ 150 000 The requirements and habits of a family are in constant change. As the children grow up, the spatial organization of the family changes. The extension of this detached house allow for a reconfiguration of the building’s functions. The small L-shaped existing bungalow is located in a tight urban setting receiving sunlight only in the morning. The extension on the upper floor opens the building to direct sunlight over the course of the day. The different parts of the house are distinguished by changing surfaces. The existing brick building is left with a rough surface; the new timber frame extension and glass elements are plain, smooth and reflective. MAISON DE LA PAIX GENEVA, SWITZERLAND COMPETITION ENTRY 2008 This project for a university building combined with three non-profit organizations offers a platform for academic exchange and research. The Maison de la Paix is located at a crossing point of public transport and other traffic routes between the city centre of Geneva and the UN district. At this point of intersection, our proposal offers various planes for the purpose of communication. A park-like plinth creates areas for students and passers-by and completes the gap between the rail tracks to the east and the park to the west. Above this base, a floating mass establishes the Maison de la Paix as the armature and motor for the neighbouring districts and creates a spatial continuum of the park of the international organizations. The Espace Academique between plinth and the mass above welcomes the visitor and allows for a soft transfer to the various institutes. It offers multifunctional areas between lecture halls, the entrances to the library and institutes, the restaurant and cafeteria. The Espace Academique has no self-contained architectural form but is an imprint of the surrounding functions, accessible from anywhere. TAYSON HOUSE BRADFORD, UK 2006 – 2008 (UNDER CONSTRUCTION) CLIENT GARBE GROUP GROSS FLOOR AREA 1450 M2 STRUCTURAL ENGINEER EDA PROJECT MANAGEMENT MABER MAIN CONTRACTOR EASTWOOD CONSTRUCTION VALUE £ 1.8 M. Tayson House is completing our three project intervention in Little Germany, Bradford. For the change of use to an apartment building this grade II listed Victorian warehouse was carefully renovated and extended. The new extension is hung from a steel frame creating a minimal interface with the existing building. By creating its own architectural language the glass, galvanised steel and timber facing structure can be seen as a separate entity that enables it and its host to complement each other and allows a continuity of the industrial character of Little Germany. H27D KONSTANZ, GERMANY 2007 – 2009 (UNDER CONSTRUCTION) CLIENT PRIVATE GROSS FLOOR AREA 1085 SQM STRUCTURAL ENGINEER FISCHER & LEISERING INGENIEURE GEOLOGY KEMPFERT & PARTNER GEOTECHNIK VALUE £ 950 000 The historic city centre of Konstanz is characterized by its compactness and homogeneity. This project of a mixed-use building incorporates the historical formation of the surrounding buildings with its 30m long plots and projects this format into the 10m wide front. An apartment building completes the city block towards the high street; the courtyard provides daylight from the south where an arcade offers flexible external areas within the otherwise dense historic city centre. The main elevation responds to the punctuated façades of the neighbouring medieval buildings and the directional change of those. An intersection of these two directions emphasizes the perspective in a sculptural manner. A grid of vertical and horizontal concrete pillars will be spatially distorted thus reinforcing the depth of the façade. GERMAN KONTAKT Wir befassen uns mit Architektur im städtischen Kulturraum und schaffen Gebäude und Räume für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber.
GALLON HOUSE BRADFORD, GB 2006 – 2007 BAUHERR GARBE GROUP FLÄCHE 1500 M2 STATIK EDA PROJEKT MANAGEMENT MABER GENERALUNTERNEHMER EASTWOOD CONSTRUCTION BAUKOSTEN € 2.52 Mio. Gallon House war ein typisches Verkaufs- und Lagerhaus aus viktorianischer Zeit in Bradfords Little Germany, das zu einem Wohnhaus umgenutzt wurde. Das Gebäude weist eine für die Gegend charakteristische Bautypologie auf: Rustikale Steinarbeiten auf Erdgeschossebene, Quadersteine auf den oberen Geschossen, vertikal orientierte Befensterung, ein flach geneigtes Schieferdach, Kasematten zum Kellergeschoss, eine grosse Torduchfahrt für Fuhrwerke und schmiede-eiserne Metallarbeiten. Eingebettet in ein denkmalgeschütztes Areal, wurde Gallon House behutsam renoviert. Originalmerkmale wurden konserviert wo möglich, oder sensibel ergänzt wo nötig. Als moderne Ergänzung befindet sich ein mit Eichenholz verkleideter Aufzugsschacht im Innenhof, der die verschiedenartige Vertikalität der Schornsteine wiedergibt. Aussenliegende Balkone vervollständigen die Innenhoffassaden. GREAT LAKES KONSTANZ STÄDTEBAUWETTBEWERB 2007 Die vitale Stadt. Kontinuität, Komplexität, Konzentration. Nach dem Vorbild der mittelalterlichen Altstadt von Konstanz schlagen wir ein Organisationsschema vor, das im Grundriss in kleinteiligen Einheiten geregelt ist, im Aufriss sich aber frei entwickeln kann und das durch seinen Raumfluss Variablität und Offenheit schafft. Parallel zum Rheinufer verlaufende Gebäuderiegel unterschiedlicher Tiefe beinhalten nach dem Vorbild des Altstadthauses in der Blocktiefe unterschiedliche Funktionen. Diese sind je nach Bedarf der Nutzer untereinander kombinierbar. Die geplanten Forschungseinrichtungen können sich hier kreativ Räume erobern. Die Blockränder sind in ihrer Form streng definiert, im Blockinnern ist dagegen eine Abfolge von Plätzen, Wegen, Höfen, Terrassen und Galerien möglich. Als Fernsicht schafft die Höhenstaffelung der selbständigen Parzellen eine Silhouette zum Seerhein, die, ähnlich wie der Blick auf die Altstadt, Durchblicke ermöglicht. Durch die festgelegte Traufkante auf das 3. Obergeschoss entsteht ein Vordergrund, der dem Betrachter einen Maßstab vorgibt. Darüber schichten sich die Türme solcher Art, dass im Mittel- und Hintergrund Dynamik und Rhythmus entsteht. Über diese interessanten Durchblicke und Zugänge wird die dahinterliegende Stadt neu an das Rheinufer angebunden. HANOVER HOUSE BRADFORD, GB 2005 – 2008 BAUHERR GARBE GROUP FLÄCHE 1250 M2 STATIK EDA PROJEKT MANAGEMENT MABER GENERALUNTERNEHMER EASTWOOD CONSTRUCTION BAUKOSTEN € 2.32 Mio. Das denkmalgeschützte Hanover House besteht aus der Renovierung und Aufstockung eines viktorianischen Geschäfts-hauses von1860 und wurde dabei zu einem Wohnhaus umgenutzt. Das Warehouse liegt inmitten des Viertels „Little Germany“ in Bradford 320 Kilometer nördlich von London. Mitte des 19ten Jahrhunderts wurden die kompakten Häuserblöcke des Areals überwiegend von deutschen Wollhändlern erbaut. Der außerordentliche Baubestand wird durch Sandsteinfassaden und Schieferdächer geprägt, deren Stil die gründerzeitliche Bebauung Deutschlands mit unterschiedlichen Hausformen, abwechslungsreich ornamentierten Fassaden und eigenständigen Dächern variiert. Die lebendige Dachlandschaft des Viertels kommt aufgrund der exponierten Topographie besonders gut zur Geltung. Durch eine Neuinterpretation der umgebenden Dachformen, Erker und Gauben füllt das neue Dach die Baulücke. Die skulpturale Dachform reagiert auf die umliegende Dachlandschaft und wurde zur Ausformung der Wohnräume genutzt. Lichteinfall und Blickbeziehungen werden so gesteuert. Da die originale Struktur nicht durch zusätzliche Lasten beansprucht werden konnte und der tiefe Grundriss hohe Spannweiten aufweist, wurde das neue Dach als eine selbsttragende Struktur ausgebildet. Ein dreidimensionaler Fachwerkträger aus vorgefertigten Massivholzplatten führt mit deren Hilfe die Dachlasten auf die äusseren Wände des Bestandes ab. HAUS M HATTENHOFEN 2007 - 2008 BAUHERR PRIVAT FLÄCHE 250 M2 STATIK FISCHER & LEISERING INGENIEURE GENERALUNTERNEHMER HOLZBAU HÖFER BAUKOSTEN € 189 000 Die Bedürfnisse und Gewohnheiten einer Familie verändern sich ständig. Mit dem Heranwachsen der Kinder ändert sich auch die räumliche Organisation der Familie, die durch die Erweiterung dieses Einfamilienhauses neu konfiguriert werden kann. Der kleine L- förmige Bestandsbungalow ist in einen sehr engen Städtebau eingebunden und erhielt hierdurch nur Morgensonne. Die Erweiterung im Obergeschoss erschließt dem Gebäude Besonnung zu jeder Tageszeit und somit die unterschiedlichsten Nutzungsvarianten und Lebenssituationen. Der ursprünglich zweidimensionale Grundriss wird in die dritte Dimension erweitert. Die unterschiedlichen Bauteile sind durch wechselnde Oberflächenbehandlung voneinander getrennt. Die gemauerten Bestandsbauteile sind rau belassen, die neue Holzrahmenkonstruktion und zusätzlichen Glaselemente sind flächig, glatt oder reflektierend eingesetzt. Die innenräumliche Verzahnung und die Öffnung des Gebäudes in die Natur wird so veräußerlicht. MAISON DE LA PAIX GENF, SCHWEIZ WETTBEWERB 2008 Dieses Projekt eines Universitätsgebäudes kombiniert mit drei Non-Profit Organisationen soll eine Plattform zum akademischen Austausch und zur Forschung schaffen. Das Maison de la Paix befindet sich an einem Kreuzungspunkt von öffentlichen Verkehrsmitteln und -achsen zwischen der Genfer Innenstadt und dem Uno-Viertel. Hier soll der Entwurf räumliche Ebenen zur Kommunikation anbieten. Ein parkähnlicher Sockel schafft Freiräume für Studenten und Passanten und schließt die Lücke zwischen Bahnlinie und Park. Ein hierüber schwebender Baukörper manifestiert das Maison de la Paix als Fixpunkt für die angrenzenden Stadtteile und schafft ein räumliches Kontinuum des Parks der internationalen Organisationen. Diese Gebäudekomposition schließt den Espace Academique zwischen Sockel und Krone ein. Zwischen Hörsälen, den Zugängen zur Bibliothek und den Instituten, Restaurant und Cafeteria werden hier multifunktionale Freiräume angeboten. Dieser Raum hat keine eigenständige architektonische Form, sondern ist der Abdruck der ihn umgebenden Funktionen; jederzeit von allen Seiten zugänglich und erreichbar. TAYSON HOUSE BRADFORD, GB 2006 – 2008 (IM BAUZUSTAND) BAUHERR GARBE GROUP FLÄCHE 1450 M2 STATIK EDA PROJEKT MANAGEMENT MABER GENERALUNTERNEHMER EASTWOOD CONSTRUCTION BAUKOSTEN € 2.61 Mio. Tayson House vervollständigt unsere drei Projekte in Bradfords Little Germany. Für die Umnutzung eines ehemaligen Lagerhauses zu Wohnraum wurde der denkmalgeschützte viktorianische Baubestand vorsichtig renoviert und zusätzlich um einen eigenständigen Baukörper ergänzt. Dieser neue Körper wird von einem Stahlrahmen abgehängt, um möglichst wenig Berührungsfläche mit dem Bestand zu erzeugen. Die in den Strassenraum vorspringende Ergänzung kann als gesondertes Gebilde wahrgenommen werden, wobei die verwendeten Materialien Glas, verzinktes Stahlblech und zu einem grausilbrigen Farbton verwittertes Zedernholz sich in den umgebenden Bestand einfügen und so ein würdevolles Fortbestehen des industriellen Charakters des Areals ermöglichen. H27D KONSTANZ 2007 – 2009 (IM BAUZUSTAND) BAUHERR PRIVAT FLÄCHE 1085 M2 STATIK FISCHER & LEISERING INGENIEURE GEOLOGIE KEMPFERT & PARTNER GEOTECHNIK BAUKOSTEN € 1.21 Mio. Die Altstadt von Konstanz zeichnet sich durch ihre Homogenität und Kompaktheit aus. Dieses Projekt eines Wohn- und Geschäftshauses nimmt die historische Gebäudegliederung in der Grundstückstiefe von 30m auf und projiziert diese in die nur 10m breite Straßenfassade. Das Wohnhaus schließt den Block zur Straße hin ab, der Hof belichtet das Gebäude von Süden, ein Laubengang bietet bespielbare Außenflächen in einer sonst engen Altstadt und erschließt das Grundstück mit Gartenterrasse und Treppenhaus im rückwärtigen Bereich. Die Straßenfassade reagiert auf die Lochfassaden der mittelalterlichen Nachbargebäude und auf die Gebäudeentwicklung in der Parzellentiefe. Die Schnittmenge der beiden Richtungen unterstreicht die Straßenperspektive in einer starken Plastizität. Ein Gitter aus vertikalen und horizontalen Betonstelen wird durch die Verdrehung des Grundstückes zur Straße plastisch verzerrt und überhöht die räumliche Tiefe der Fassade. |